OB-Befehlseinrichtungen

Um eine Häufung von einzelnen Fernsprechern auf den Betriebsstellen mit den damit verbundenen Nachteilen zu vermeiden, faßt man die die Verbindungen in einer Besonderen Befehlseinrichtung für mehrere Anschlüsse zusammen. Im Gegensatz zu Vermittlungen können die Verbindungen nicht miteinander verbunden werden, wohl aber können bestimmte Teilnehmer gleichzeitig ngerufen und Gruppengespräche geführt werden.

Die mit OB-Fernsprechern betriebenen Betriebsfernsprechverbindungen wurden in den 1950er Jahren an einem OB-Befehlsschrank für 10, 20 oder 40 OB-Verbindungen oder bei höchstens 5 Verbindungen an einem OB-Befehlsfernsprecher zusammengeführt. Später wurden z.B. auch größere Mehrfachzusätze und Allfernsprecher eingesetzt.

Quelle

Fernsprech- und Fernschreibanlagen : Leitfaden Teil 1 zum Lehrfach i 9 II "Fernmeldeanlagen" für Dienstanfängerlehrgänge.
Starnberg : Josef Keller. 1. Aufl., 1955
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